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Corona-Virus (pixabay: Pete Linforth)

Fragen und Antworten zum Corona-Virus

Infos zu Übertragungswegen, Symptomen, Schutzmaßnahmen, Behandlungsmethoden etc.

1. Wie wird das Corona-Virus übertragen?
Das neuartige Corona-Virus (COVID-19 bzw. SARS-CoV-2) ist wie der Grippe-Virus (Influenza) von Mensch zu Mensch übertragbar per Tröpfcheninfektion, d.h. die Viren können (in einem Radius von 2 bis 5 Metern) beim Niesen, Husten, Sprechen, Küssen oder Händeschütteln von einem Menschen auf den anderen übergehen.

2. Welche Symptome gibt es?
Das Corona-Virus verursacht respiratorische Erkrankungen, also Erkrankungen der Atemwege. Die Betroffenen leiden meistens an einer milden Erkältungssymptomatik mit Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber. Auch Luftnot, Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall können zu den Symptomen zählen. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus mit einem schwereren Verlauf einhergehen und zu Atemproblemen und Lungenentzündung führen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei älteren Patienten auf, die bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten. 

3. Wie lange ist die Inkubationszeit?
Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit 4 bis 14 Tage beträgt.

4. Welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll?
Empfohlen werden Maßnahmen, wie sie auch bei einer Grippewelle überall und jederzeit angeraten sind: gute Händehygiene, Husten- und Nies-Etikette beachten sowie Abstand zu Erkrankten halten. Im Einzelnen heißt das:
  • Häufiges und gründliches Händewaschen mit Seife und dabei die Fingerzwischenräume, Daumen und Fingerspitzen nicht vergessen.
  • Auf Händeschütteln verzichten (Schenken Sie stattdessen ein Lächeln)
  • Wer husten oder nießen muss, sollte sich von anderen Menschen abwenden und in die Ellenbeuge husten oder nießen, nicht in die Hände!
  • Abstand zu anderen Menschen halten. Vor allem dann, wenn die Menschen erkältet sind.
  • Einwegtaschentücher benutzen und nach einmaligem Gebrauch entsorgen.
  • Darauf achten, sich nicht an die Nase zu fassen. 
5. Wer kann betroffen sein? 
Menschen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einer an Covid-19 erkrankten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben bzw. Kontakt zu möglicherweise infizierten Personen aus diesen Gebieten (China, Iran, Italien, Südkorea) hatten.

6. Wie gehen wir mit Patienten, bei denen ein Verdacht besteht um?
Patienten, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, werden von unseren geschulten Mitarbeitern gesondert untergebracht und bis zur weiteren Klärung isoliert. Sie werden ärztlich gesehen und das weitere Vorgehen gemeinsam mit den Gesundheitsbehörden abgestimmt. Mögliche Kontaktpersonen werden erfasst.

7. Wie läuft die Diagnose in unserem Hause ab?
Bei begründetem Verdacht erhalten Patienten in unserem Haus eine Nasen-Rachen-Abstrichuntersuchung auf den neuen Corona-Virus und es wird entschieden, ob sie stationär verweilen müssen. Die Untersuchungsergebnisse liegen uns in der Regel nach vier Stunden vor.

8. Welche Behandlungsmethoden stehen zur Verfügung? 
Die Behandlung einer nachgewiesenen Infektion umfasst entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes umfassende unterstützende Maßnahmen (z.B. Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Alternativ-/Begleitinfektionen, engmaschiges Monitoring, ggf. unterstützende nicht-invasive/invasive Beatmung) sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.
ab 22. Juni:
Neue Öffnungszeiten der vorgelagerten Notaufnahme (VNA):
Mo bis Fr: 7.30 bis 16.00 Uhr
Sa, So, Feiertag: 8.30 bis 17.00 Uhr

ab 15. Juni:
Einschränkung der Besuchszeiten: Patientenbesuche sind samstags und sonntags von 14 Uhr bis 18 Uhr möglich. Ein Besucher pro Patient. Letzter Einlass: 17 Uhr.
>> Link zur Info

ab 21. Mai:
Patienten können wieder Besuch empfangen, allerdings unter strengen Auflagen und der strikten Einhaltung der Hygieneregeln wie Maskenpflicht und Abstandsgebot.

ab 30. April:
- Absage von Veranstaltungen bis mindestens 12. August, also dem Ende der Sommerferien
- Absage aller WAZ-Nachtforen in diesem Jahr

ab 30. März:
- "Vorgelagerte Notaufnahme" soll Patientenfluss regulieren und eine frühzeitige Risikodifferenzierung ermöglichen
>> Link zur Pressemitteilung

ab 16. März:
- striktes Besuchsverbot. Ausnahmen nur in dringenden Einzelfällen nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt.
- Absage von Veranstaltungen
- Schließung von Kaffee-Bar, Cafeteria und Gästehaus
>> Link zur Pressemitteilung
Krankenhäuser sind nicht die Erstanlaufstelle für Menschen mit Verdacht auf Covid-19. Bitte konsultieren Sie Ihren Hausarzt und dies zunächst nur telefonisch. 
Für Bürger der Stadt Bochum ist eine Hotline unter 0234 910-5555 eingerichtet. Diese ist werktags von 8 bis 16 Uhr geschaltet und samstags von 8 bis 15 Uhr.
Die CovApp ist eine von der Charité entwickelte Software, mit der Sie innerhalb weniger Minuten einen Fragenkatalog beantworten und daraus spezifische Handlungsempfehlungen erhalten. Dafür werden Ihnen Fragen nach aktuellen Symptomen, Ihren letzten Reisen und möglichen Kontakten gestellt. Diese App erbringt keine diagnostischen Leistungen. Sie erhalten aber konkrete Handlungsempfehlungen, Ansprechpartner und Kontakte sowie eine Zusammenfassung Ihrer Daten. Ziel ist, die Patientenströme in Untersuchungsstellen und Kliniken zu optimieren. So kann die CovApp helfen, die Notwendigkeit eines Arztbesuches oder Coronavirus-Tests besser einzuschätzen. Die am Ende genannten Ansprechpartner gelten nur für Berlin. Bitte wenden Sie sich an die Bochumer Corona-Hotline 0234 910-5555. Beachten Sie, dass die App evtl. nicht mit einem alten Internet-Explorer funktioniert.
Hier geht's zur CovApp.
Das Bürgertelefon der Landesregierung zum Corona-Virus (Mo-Fr von 8 bis 18 Uhr) unter 0211 9119-1001 zu erreichen. Hier gibt's allgemeine Infos zum Corona-Virus und zur Vorbeugung. Bei medizinischen Fragen hilft der Hausarzt.
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