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Jubiläumsveranstaltung und Auftakt für Aufklärungskampagne

Bochum, 20.11.2023. Seit drei Jahrzehnten erhalten im Transplantationszentrum Bochum lebensbedrohlich erkrankte Menschen durch eine Transplantation eine Chance auf ein neues Leben. Die Erfolge und Fortschritte im Bereich der Organtransplantation sollen am
22. November 2023 in Bochum bei einer Jubiläumsveranstaltung gewürdigt werden.

2.926 Transplantationen bei mehr als 2.300 Patienten, darunter knapp 700 Doppeltransplantationen von Nieren und Bauchspeicheldrüsen sind im Laufe der Jahre im Transplantationszentrum durchgeführt worden. Das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum ist im europäischen Vergleich eines der wenigen Krankenhäuser, welches in dieser Häufigkeit Pankreas-Nierentransplantationen bei Diabetikern durchführt. Unter anderem dadurch wird das Klinikum zu einem Leuchtturm in der Metropole Ruhr.

Das geplante Programm der Jubiläumsveranstaltung sieht nicht nur eine kleine Zeitreise aus den Anfängen des Zentrums vor, sondern soll auch den Blick in die Zukunft richten. In Kurzvorträgen und verschiedenen Talkrunden sollen unterschiedliche Aspekte rund um den Themenbereich Transplantation beleuchtet werden. Folgende Fragestellungen werden im Laufe der Veranstaltung diskutiert: Wie sehen die aktuellen Wege in der Transplantationsmedizin aus? Welche Rolle spielt die seelische Gesundheit des Patienten vor- und nach einer Transplantation? Wie wird Transplantationsmedizin in unserer Gesellschaft gesehen?

Zeitgleich mit der Jubiläumsfeier startet das Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum zudem eine Aufklärungskampagne rund um das Thema Transplantation und Organspendeausweis. „Organspende ist eine sehr individuelle Entscheidung, die jede Bürgerin und jeder Bürger im besten Falle für sich beantworten sollte“, sagt Prof. Dr. med. R. Viebahn. „Ist die Entscheidung getroffen, sollte diese in einem Organspendeausweis festgehalten werden. Der Eintrag entlastet nicht nur die eigenen Angehörigen, wenn eine Notsituation eintritt. Auch die Behandelnden wissen dann, was zu tun ist: Aufwändige und schwierige Gespräche zur Ermittlung des „mutmaßlichen Patientenwillens“ sind nicht mehr erforderlich. Es braucht dringend mehr Aufklärungsarbeit, um wieder mehr Menschen zu mobilisieren, die sich bereit erklären, ein Organ zu spenden.“


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