Sozialepileptologie

Sozialepileptologie

Epilepsien sind für Betroffene und ihre Angehörigen nicht nur ein medizinisches Problem. Mehr als für andere Krankheiten gilt: Epilepsien haben soziale Folgen.

Epilepsiepatienten können oft nicht den Beruf ausüben, den sie sich wünschen und für den sie qualifiziert sind. Hierfür sind nur teilweise krankheitsbedingte Gründe verantwortlich, teils verhindern Vorurteile oder krankheitsbedingte Lücken im Lebenslauf eine berufliche Eingliederung. Bei Epilepsien besteht in der Regel keine Fahrtauglichkeit, es gibt aber Ausnahmen. Bei Vertragsabschlüssen sind Menschen mit Epilepsie mitunter benachteiligt (z.B. bei Versicherungen). Patienten mit Epilepsien haben teilweise Anspruch auf eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) oder einen Grad der Behinderung (GdE). In Schule, Betrieb und Privatleben können Epilepsiepatienten Anspruch auf einen Nachteilsausgleich haben. Für die Patientenbetreuer stellen Anfälle oft eine besondere Herausforderung dar.

Wir berücksichtigen auch diese Aspekte der Erkrankung und versuchen, zusammen mit dem Verein GmedBKW für unsere Patienten individuelle Lösungen zu erarbeiten. " Sprechen Sie uns an! “
  • Epilepsiefachberatung: im Rahmen stationärer Aufenthalte, aber auch ambulant, kann durch unsere Epilepsiefachberaterin eine individuelle Beratung bzgl. sozialer Aspekte der Epilepsie erfolgen.
  • MOSES-Schulung: 2-tägige Gruppen-Patientenschulung, um Patienten und Angehörige zur Experten „ihrer“ Erkrankung zu machen.
  • Fort- und Weiterbildungsangebote für Personen, die Menschen mit Epilepsien betreuen ("Betreuerschulungen der GmedBKW).
Poster und Flyer Sozialepileptologie, erstellt anlässlich des Symposiums Epilepsie für Betroffene und Angehörige der Epilepsie-Selbshilfe NRW, 5.11.2022. 
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