Überblick

Stationäre Diagnostik und Therapie in der Ruhr-Epileptologie

Die meisten Eindosierungen von Medikamenten gegen Epilepsien und auch viele Untersuchungen können ambulant erfolgen. 

Es gibt aber Situationen, in denen sich eine stationäre Diagnostik oder Therapie empfiehlt. Dieses sind beispielhaft folgende Situationen:
  • Erste epileptischee Anfäll oder Epilepsien, bei denen die Ursachenklärung (Identifikation ursächlicher Behandlungsnotwendigkeiten oder -möglichkeiten) eng aufeinander abgestimmte, zumeist interdisziplinäre Untersuchungen erfordern.
  • Untersuchungen, die mit einer vorübergehenden Bettlägerigkeit einhergehen, wie zum Beispiel das Video-EEG-Monitoring oder auch Nervenwasseruntersuchungen oder invasive Gefäßdarstellungen. 
  • Situationen mit gefährdenden Anfallshäufungen, bei denen eine engmaschige Überwachung (z.B. wiederholte EEGs, Video-Überwachung) und im Anfall ggf. schnelle Hilfe erforderlich sind.
  • Komplexbehandlungen, bei denen neben den Anfällen auch weitere alltagsrelevante Einschränkungen therapiert werden (mittels Ergotherapie, Physiotherapie, Psychotherapie, neuropsychologischer Therapie und sozialkonsiliarischer Beratung).
  • Alle Arten der nicht-invasiven und invasiven prächirurgischen Diagnostik und Epilepsiechirurgie.
Die Ruhr-Epileptologie ist eine teilautonome Einheit der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum und hat Zugriff auf üblicherweise 12 der insgesamt 69 Betten.

Die Indikation für eine geplante stationäre Therapie wird im Rahmen der ambulanten Behandlung in der Ruhr-Epileptologie oder durch einen niedergelassenen Epileptologen gestellt oder es erfolgt eine stationäre Übernahme aus einer anderen Klinik.

Station 18 (Haus C. Etage 1 des UK Knappschaftskrankenhaus Bochum) ist dieser Heimat der Ruhr-Epileptologie. Hier befinden sich (neben der Ambulanz) die Kapazitäten des Video-EEG-Monitorings zur Differentialdiagnose epileptischer und nicht-epileptischer Anfälle sowie zur nicht-invasiven und invasiven prächirurgischen Epilepsiediagnostik. Die bsiherige Kapazität von 4 Ableiteplätzen (2 fest installiert, 2 Satelliten) wird gerade durch Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen auf 7 erweitert. 

Auch Akutbehandlungen und Komplextherapien von Patienten mit Epilepsien finden auf Station 18 statt.

Für die Behandlung von Status epileptici stehen Kapazitäten auf der Medizinisch-Neurologischen Intensivstation inkl. kontinuierlicher Video-EEG-Aufzeichnung zur Verfügung. 

Insgesamt steht der Ruhr-Epileptologie eine Kapazität von 12 Betten zur Verfügung.  

Die Therapie von Patienten im Status epilepticus und die epileptologische Mitbetreuung von aus anderen Gründen intensivpflichtigen Patienten mit Epilepsie erfolgt auf MNI.
Telefon:  0234 /299-3993
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